Liebes Blogbuch,
letzten Dienstag und gestern, am Donnerstag, waren wir in Darmstadt. Ein wirklich sehr kontrastreiches Programm.
Die Hochschule Darmstadt, die wir Dienstag besuchten, macht einen etwas unorganisierten Eindruck. Überall wird gebaut und Vorlesungen finden in provisorischen Containern statt. Der Campus wirkt eher ruhig und die Studenten waren zwar an unserer Aktion interessiert aber auch ein wenig zurückhaltend. Trotzdem wurde unser Angebot sehr gut angenommen und viele Hochschüler haben sich an unserer Jobwall nach den momentanen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt informiert. Unser Karrierecoach und alma mater Geschäftsführer Jürgen Bühler war auch sehr beschäftigt und ist noch immer von den Studenten, die sich so gut auf die Gespräche vorbereitet haben, begeistert. Denn mit entsprechender Vorbereitung der Studenten kann man als Berater auch bessere Tipps geben und richtige Gespräche entstehen.
Ganz anders verlief der Tag an der TU Darmstadt. Der Campus dort ist sehr belebt. Wunderschön gelegen, direkt in der Innenstadt an einen Park grenzend. Überall waren Studenten und ich bin mir sicher, dass noch mehr sich für unser Angebot interessiert hätten, wenn wir für unser Jobmobil einen etwas anderen Standort gehabt hätten. Die Hochschulleitung hatte uns leider einen Standplatz direkt gegenüber dem Campuscamps zugeteilt. Die Demonstranten, die dort für bessere Bildungsbedingungen demonstrierten, begrüßten uns schon bei unserer Ankunft mit Megaphon und Vuvuzela. Anfangs noch hoch motiviert, uns mit lauter Musik und ständigen Parolen zu versunsichern oder gar zu verjagen, ließ ihr Engagement nach kurzer Zeit schon nach. So waren wir zwar immer noch ihrer anhaltenden Beschallung ausgesetzt, konnten aber dank mäßiger Lautstärke ganz gut damit leben. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass viele Studenten gerne zu uns gekommen wären, sich aber angesichts der Campuscamper einfach nicht getraut haben.
Besonders ärgerlich muss es bloß für die Karriereberatung und vor allem die Vorstellungsgespräche gewesen sein. Viele Bewerber sind ohnehin schon sehr nervös…
Die Vertreter der Firma Coinor ließen sich davon aber nicht beeindrucken und konnten, trotz allem, sehr interessante Vorstellungsgespräche führen. Von einem der Kandidaten waren sie besonders angetan und werden ihn aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum Vorstellungsgespräch einladen. Das Daumen drücken hat also wohl geholfen! ![]()
Unser Karrierecoach Florian Gayk hatte an der TU den ganzen Tag jede Menge zu tun. Von seinem Service haben viele Studenten Gebrauch gemacht. Herr Gayk hat 2005 careertools.net gegründet und arbeitet als Trainer und Coach. Er hat bereits während seines Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens als Mitglied einer Studenteninitiative ein bundesweites Trainernetzwerk aufgebaut und zahlreiche Trainings durchgeführt. In den letzten Jahren hat er über 300 Trainings und Vorträge durchgeführt und dabei mehr als 7.500 Teilnehmer geschult. Es hat mein Team und mich wirklich sehr gefreut einen so kompetenten und freundlichen Berater an Board unseres Jobmobils gehabt zu haben.
Nächste Woche geht es dann Richtung „Ruhrpott“ und wir sind alle schon ganz gespannt, was uns dort erwartet. Natürlich werde ich euch auch wieder berichten!
Eure Alma





Ich kann es nur bestätigen. Die Studenten an der FH Darmstadt waren wirklich klasse auf die Karriere Beratung vorbereitet, wobei ich fairerweise gestehen muss, dass 2 Kandidaten von der TU Darmstadt gekommen sind. Toll!
Jürgen
Thanks an Florian Gayk. Danke, dass Du in Darmstadt und Karlsruhe mit von der Partie warst und die Studis der TU Darmstadt und am KIT beraten hast. Bis bald. Es grüßt JB