Marco-Tobias ArnoldHallo liebe Leser,

 

wie euch Katrin ja schon in ihrem letzten Eintrag mitgeteilt hat, wird sie alma mater verlassen und sich neuen Herausforderungen stellen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg, viele neue Erfahrungen und zunächst einen schönen Urlaub.

Zu Beginn möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei euch vorzustellen: Mein Name ist Marco-Tobias Arnold, ich bin 27 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Hier habe ich nach einer Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste auch mein Studium der Sozialwissenschaften absolviert, das ich im Juni mit dem Bachelor beendete. Ich bin sehr froh, dass sich für mich die Möglichkeit bietet, bei alma mater ein Volontariat im Bereich Unternehmenskommunikation und Online-Marketing zu absolvieren. Die ersten Tage haben schon verschiedene spannende Einblicke für mich bereitgehalten, die Lust auf mehr machen.

 

Als Nachfolger von Katrin versuche ich nun für euch gemeinsam mit Alma Meise relevante Infos zu Karriere, Praktika, Studium, Einstiegsgehältern und vielem mehr zu liefern. Für Anmerkungen, Kritik und Fragen stehen Alma Meise und ich natürlich jederzeit zur Verfügung. Über Kommentare zu den einzelnen Blogeinträgen freue ich mich besonders. Doch genug der Vorrede, kommen wir zum ersten Thema über das ich heute bloggen möchte.

Das Urteil des Bundesfinanzhofs

Welcher Student kennt es nicht: Man braucht dringend ein spezielles Fachbuch aus der Bibliothek, um das notwendige Referat noch fertigzumachen und stellt fest, dass es ausgeliehen ist. Darauf zu warten ist auch eine eher suboptimale Lösung, da es natürlich schon längst von anderen Kommilitonen vorgemerkt ist. In der Not kratzt man das letzte Geld zusammen und bestellt sich das Buch eben. Schließlich macht sich ein teures Fachbuch später auch im eigenen Bücherschrank ziemlich gut. Allerdings bleibt man auf den Kosten sitzen. Neben Studiengebühren, Verwaltungsgebühren und allerlei weiteren notwendigen Dingen fürs Studium können hier schon beträchtliche Kosten zusammen kommen.

Am 17.08.2011 fällte der Bundesfinanzhof ein interessantes Urteil, das für Studenten und Absolventen Relevanz hat. Im Kern geht es darum, dass Lehrlinge und Studenten die Kosten, die im Rahmen ihrer Ausbildung und des Studiums entstehen, von der Steuer absetzen können. So soll es möglich sein, dass die Kosten mit dem Gehalt in den ersten Berufsjahren verrechnet werden können. Das Urteil trägt dem Grundsatz Rechnung, dass eine Berufsausbildung heutzutage eine Voraussetzung für den späteren Beruf ist.

Welche Kosten können angerechnet werden?

Zunächst ist zu sagen, dass das Bundesfinanzministerium noch dabei ist, genaue Richtlinien zu entwickeln, in deren Rahmen sich die Absetzbarkeit bewegen soll. Laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble soll auf sogenannte Nichtanwendungserlasse verzichtet werden. Ein Nichtanwendungserlass würde bedeuten, dass die Finanzämter sich nicht auf die Urteile stützen dürften, um weitere Bürger zu entlasten.

Nun aber zu konkreten Beispielen für Kosten, die geltend gemacht werden können. Prinzipiell kann man hier alles angeben was für das Studium an Ausgaben angefallen ist. Dies fängt bei den Studiengebühren an und setzt sich fort über Fachbücher, Computer, Büroartikel und der Herstellung von Abschlussarbeiten bis zu den Fahrten von der Wohnung bis zur Universität. Ganz wichtig ist allerdings, dass man Belege hat, die diese Kosten ausweisen.

Was muss man als Student nun tun?

Aktuell Studierende sollten die Quittungen und Belege sammeln und aufbewahren, Alumni sollten die alten Rechnungen wieder rauskramen und zusammensuchen. Des Weiteren sollte man sich nun schon die Mühe machen 4 Steuererklärungen rückwirkend bis ins Jahr 2007 abzugeben. Wenn man dies nicht bis zum 31.12. tut, kann einem ein Jahr verloren gehen.

Wichtig ist, dass man die Ausgaben als Werbungskosten angibt und nicht als Sonderausgaben.

Allerdings hat dieses Urteil auch seine Grenzen, so muss der Berufsanfänger beispielsweise nachweisen, dass sein Studium zielgerichtet auf diesen Beruf ausgerichtet war. Nach Ansicht von Experten dürfte es auch scheinbar nur ein kleiner Teil der Studenten sein, die profitieren.

Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder ruhig versuchen sollte seine Steuerlast zu mindern, schließlich hat man ja nichts zu verlieren.  Das Urteil weist auf jeden Fall eine studentenfreundliche Praxis auf. Wenn Sie sich mit den Steuerfragen nicht so gut auskennen, empfiehlt es sich einen Lohnsteuerhilfeverein aufzusuchen. Diese bieten zumeist kostengünstige Beratung was gerade für Studenten sicher eine ideale Möglichkeit ist. Dort kann man dann auch mal einen Ausblick wagen, wie denn das Jahreseinkommen mit geminderter Steuerlast aussehen kann. Was ihr im ersten Job verdienten könnt, erfahrt ihr in unserer jährlichen alma mater Gehaltsstudie. Diese kann nach einer kostenlosen Registrierung auf unserer Homepage runtergeladen werden und beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um das Thema Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger.

Ich drücke die Daumen, dass ihr erfolgreich seid und möglichst viele Kosten anrechnen lassen könnt.

Bis bald

Euer Marco

 
8. Juni 2011, 17.30 – 18.30 Uhr:
Berufseinstieg & Finanzen – Worauf muss ich achten?

 
Webinar-Smiley „Was kommt auf den Berufseinsteiger in finanziellen Dingen zu?“ Warum ist Beratung wichtig? Ab wann sollte ich mich um meine Rente kümmern?“ Im Studium lernt man selten, worauf man außerhalb des Berufs beim Einstieg achten sollte. Im Webinar „Berufseinstieg und Finanzen: Worauf muss ich achten?“ erfahren Sie von Rolf König, wie Sie sicher in das Berufsleben starten und worauf Sie bei der Wahl der Anbieter achten müssen.

 
Alle Webinare von alma mater sind kostenlos und eine Registrierung ist nicht notwendig!

 
Klicken Sie hier, um zum Webinar zu gelangen!

 
Der Webinar-Raum ist ab 17.20 Uhr geöffnet – einfach als Gast mit einem Pseudonym anmelden!

 

Jobmobil-Poster_TU_Ilmenau

 
Nachdem Platz auf dem angemieteten Terrain gemacht wurde, sind Karriereberater Raguse und das Team vom Jobmobil bereit für den Tag an der FH Dortmund. Die Sonne lässt sich schon blicken, die Studenten zeigen großes Interesse und der erste Termin für die Karriereberatung wird gerade wargenommen! Das Jobmobil findet ihr übrigens auf der Sonnenstrasse, am Hof vor der Mensa der FH Dortmund!

 
Wie immer sind auch alle anderen Interessenten herzlich eingeladen, zum Jobmobil zu kommen. Denn auch für diejenigen, die keinen Termin festen für eine Karriereberatung bekommen haben, bietet das Jobmobil jede Menge Informationsmöglichkeiten und noch immer die Chance auf ein Gespräch mit den Beratern!
Natürlich gibt es auch jede Menge aktuelle Stellenagebote, Informationen über alma mater, unseren Premium-Partnern, Informationen zu Einstiegsgehältern, und und und…

 
Das Jobmobil-Team freut sich auf euren Besuch und viele interessante Gespräche!

 
Das alma mater Jobmobil war heute (08.06.) an der Fachhochschule in Darmstadt. Vor Ort beriet Jürgen Bühler, Geschäftsführer von alma mater die Studenten zu karriererelevanten Themen.

 
An der Uni Karlsruhe (09.06.) und an der TU Darmstadt (10.06.) wird in den kommenden Tagen Herr Gayk die Fragen der Studenten und Absolventen beantworten und Tipps und Tricks aus dem Nähkästchen geben.

 
Diese Woche sind zudem die Personalverantwortlichen von TNG Technology Consulting vor Ort am Jobmobil und führen Vorstellungsgespräche.

 
Jeder ist herzlich eingeladen, das Jobmobil-Team zu besuchen! Denn auch für diejenigen, die keinen Termin für eine Karriereberatung bekommen haben, bietet das Jobmobil jede Menge Informationsmöglichkeiten. Natürlich gibt es auch jede Menge aktuelle Stellenagebote, Informationen über alma mater, unseren Premium-Partnern, Informationen zu Einstiegsgehältern, und und und…

 
Das Jobmobil-Team freut sich auf euren Besuch und weitere so tolle, interessante Gespräche!

Liebes Blogbuch,
gestern waren wir in Cottbus. Dort angekommen war ich erst mal erstaunt, wie viele schöne Häuser hier leer stehen. Obwohl viele alte Häuser geschmackvoll restauriert wurden und jede Menge neue erbaut, stehen viele der Wohnungen leer. Der Campus der Brandenburgisch Technischen Universität ist wiederum total neu. Das ultramoderne Medienzentrum fällt mit seinem Baustil wirklich sehr auf. Und auf dem Campus wird überall noch gebaut. Dort bewegt sich einiges!
Seit dieser Woche haben wir einen neuen Fahrer für unser Jobmobil. Er hat uns gestern schon sehr früh an unseren Standort an der BTU Cottbus gebracht. Als wir ankamen, stand das Jobmobil in seiner ganzen Pracht mitten auf dem Forum zwischen Mensa und Audimax. Einen so tollen Platz hatten wir bisher nur in Ilmenau. Aber einen so großen, schweren Truck wie unser Jobmobil kann man aber auch nicht überall abstellen.

Endzeitstimmung in Cottbus

Endzeitstimmung auf dem Campus in Cottbus

Mein Team und ich haben diesmal anstelle der Scouts den Campus erkundetet und nach examensnahen Studenten Ausschau gehalten. Wie uns die Studenten dort versicherten ist bei schönem Wetter der Campus voller Menschen, die sich alle auf dem großen Platz auf dem wir standen, tummeln. Nur wollte der Nieselregen heute einfach nicht nachlassen. Daher fanden auch nicht ganz so viele Leute den Weg zu uns wie an vorherigen Standorten. Diejenigen, die aber zu uns kamen, waren dafür allesamt sehr aufgeschlossen und neugierig.
Außerdem erfuhr ich hier von dem relativ neuen Studiengang „Umweltingenieurswesen“. Viele Studenten des Studiengangs berichteten mir, dass ganz viele Unternehmen mit ihrem Studiengang leider noch nichts anzufangen wissen und das macht es ihnen sehr schwer, eine Anstellung bei einem Unternehmen zu finden. Hoffentlich ändert sich das bald!
Unsere Bewerbungstrainerin Frau Krüger hatte trotz des Wetters alle Hände voll zu tun. Neben den vorterminierten Gesprächskandidaten kamen viele Studenten spontan vorbei, um sich noch einige Tipps für die Bewerbungsphase abzuholen. Auch Frau Eilmes von SKF war wieder an Bord. Wieder einmal waren die Studenten, die vorbeikamen, sehr interessiert und laut Frau Eilmes wirklich erstklassige Kandidaten. Zwei stachen besonders heraus und werden sich aller Voraussicht nach auch für das Traineeprogramm bei SKF bewerben.
Nach einer Nacht im Autobahnhotel Apolda geht’s heute nach Jena im strömenden Regen. Irgendjemand scheint gestern wieder nicht aufgegessen zu haben. Wird Zeit, das sich das Wetter bald mal ändert. Gestern war schließlich offiziell Sommeranfang. Nur scheint unsere Freundin Sonne noch im Winterschlaf zu sein.
Ich bin sehr gespannt auf den heutigen Tag und die Studenten in Jena!
Bis bald!
Eure Alma

TU Berlin und Beuth Hochschule

 
Heute startet die zweite Tourwoche der alma mater Jobmobil-Tour 2010 in der größten Stadt Deutschlands: Berlin. Hier werden gleich zwei Hochschulstandorte besucht: heute (DI, 25.05.) die TU Berlin und morgen die Beuth Hochschule für Technik.

 
Diese Woche gibt Frau Gotovac an beiden Standorten professionelle Tipps und Tricks für eine gelungene Karriere. Bis je ungefähr 16.30 Uhr wird sie mit interessierten Studenten und Absolventen Lebensläufe scannen, Fragen beantworten und ihr Insider-Wissen rund um die Themen Personalmanagement, Recruiting, Gehalt, Bewerbungen und Bewerbungsverfahren teilen.

 
Als Lokalpartner präsentiert sich an beiden Standorten in Berlin das Unternehmen GAI NetConsult. Das in Berlin ansässige Unternehmen mit den Geschäftsbereichen IT-Sicherheit und Entwicklung & Integration sorgt mit seinen hervorragend ausgebildeten Spezialisten für die Konzeption, Entwicklung und Betreuung von “sicheren eBusiness-Anwendungen”.
Hierfür sucht GAI NetConsult derzeit Verstärkung. Informieren Sie sich vor Ort bei einem der Personalvertreter am Jobmobil!

 
Des Weiteren ist heute auch wieder Frau Eilmes von der SKF GmbH vor Ort und über einen Berufseinstieg bei SKF, das SKF-Trainee Programm oder aber die Aussichten in der Zulieferindustrie.

 
Nutzen Sie die Chancen und schauen Sie an unserem Jobmobil vorbei! Unser Team erwartet Sie am 25.05. vor dem Institut für Mathematik der TU Berlin (Straße des 17. Juni 136).