Hallo liebe Leser des Jobmobil-Blogs,


Heute möchte ich Euch auf ein neues Projekt von alma mater hinweisen. Mit den   Webinaren wird das Angebot für Studenten weiter ausgebaut. Doch was sind Webinare eigentlich? Wie werden sie angeboten und welche Vorteile können sie für Studenten bieten?

 

Webinare?


Auf der Website www.alma-mater.de/webinare stellt alma mater eine Plattform bereit, die Gelegenheit zum Austausch zwischen Unternehmen, Hochschulen und eben auch Bewerbern bieten soll. Über Online-Seminare (sog. Webinare) ergibt sich für die Beteiligten die Möglichkeit zum Austausch von Wissen zu fachspezifischen und karriererelevanten Themen. Wichtig: Dieser Service ist für die Studierenden und Bewerber sowie die Hochschulen kostenfrei.


Die Webinare finden zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem virtuellen Raum statt und werden von dort aus live übertragen. Die Redner haben verschiedene Präsentationsmedien zur Verfügung, um ihren Vortrag zu gestalten. Die Bandbreite reicht vom klassischen Flipchart, über PowerPoint-Präsentationen bis zu Videovorführungen. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit über einen Live-Chat mit den Teilnehmern des Webinars zu kommunizieren. Die Teilnehmer können sich in der Regel mit einem Pseudonym einloggen und aktiv am Webinar partizipieren.

 

Nutzen für Studenten


Die Studenten sind eine der Zielgruppen der Webinare. Durch die Online-Präsentationen bietet sich für Bewerber die Möglichkeit Einblicke in aktuelle Themen der Arbeitswelt zu bekommen. Durch Unternehmenspräsentationen können Einblicke in den Arbeitsalltag geschaffen werden. Die Plattform dient als Kontaktmöglichkeit zwischen Arbeitgebern und potentiell zukünftigen Arbeitnehmern.


Aber auch für das aktuelle Studium bieten Webinare Möglichkeiten. Sie können zur Vertiefung des Lehrstoffs und für weitere Informationen zu relevanten und interessanten Themengebieten dienen.
Zudem können Webinare eine Orientierung bieten. Es werden berufliche Möglichkeiten aufgezeigt, die zur Inspiration für den späteren Berufseintritt dienen können.

 

Vorteile von Webinaren


Durch Webinare ergibt sich für die Teilnehmer eine große Flexibilität. Diese neue Lehrmethode ist nicht an einen Ort gebunden. Um an einem Vortrag teilzunehmen, müssen keine Reisen absolviert werden. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit sich von zu Hause oder von der Uni an einem Webinar zu beteiligen.


Die Online-Seminare bieten zudem die Möglichkeit der Ergänzung des klassischen Lehrangebots an Universitäten. Sie sollen die Vorlesungen und Seminare an den Hochschulen nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Der Lehrstoff kann vertieft und Vorlesungen vorbereitet werden.


Der technische Aufwand bleibt minimal. Ein Internetzugang ist völlig ausreichend. Die Teilnehmer bekommen die Internetadresse zum virtuellen Webinar-Raum und können sich dort rechtzeitig zum Termin einloggen. Webinare sind ein modernes Medium und überzeugen mit einer einfachen Bedienung.


Weitere Informationen zu Webinaren, unterschiedlichen Zielgruppen und den Webinar-Terminen gibt es auf der oben genannten Homepage . Die Website wird Zug um Zug ausgebaut und ausgerichtet. Sobald Termine für Webinare feststehen, werde ich Euch auch auf dem Jobmobil-Blog und auf der alma mater Seite hinweisen. Also schaut immer mal wieder rein!


Das ganze klingt nun etwas theoretisch. Es ist am einfachsten, wenn Ihr Euch ein Webinar anschaut und daran teilnehmt. Noch einmal sei erwähnt, dass dies für Euch kostenlos möglich ist. Mich interessiert nun natürlich auch Eure Meinung. Was haltet Ihr von Webinaren? Sind sie eine sinnvolle Ergänzung oder gar die Zukunft der Wissensvermittlung? Habt Ihr schon an Webinaren teilgenommen und wie waren Eure Erfahrungen?


Bis bald,

euer Marco

Hallo liebe Leser,

 

der Oktober ist inzwischen angebrochen und für viele Studenten geht die vorlesungsfreie Zeit zu Ende. Das Wintersemester 2011/2012 naht (für manche hat es ja sogar schon begonnen). In den Medien ist immer wieder von einem Ansturm auf die Universitäten zu lesen, begünstigt durch doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht.  Die Erstsemester werden mit einem Gefühl der Neugier, aber bestimmt auch ein wenig Ungewissheit auf die kommenden Wochen blicken.

 

Was kommt auf mich zu? Wie muss ich mich an der Uni verhalten? Wie sieht mein Stundenplan aus? Wie klappt das mit dem Geld? Muss ich gleich in der ersten Woche mit dem Lernen durchstarten? Dies sind nur ein paar wenige der vielen Fragen, die sich die Erstsemester stellen. Im Folgenden werde ich versuchen, ein paar Tipps zu geben, um den Studienbeginn gut zu überstehen und sich während des Studiums gut zurechtzufinden.

 

Die neue Freiheit?

 

Nach dem Abitur beginnt für viele Jugendliche die erste Zeit der „Freiheit“. Diese bietet einige Vorteile:  Man steht auf eigenen Füßen, wohnt häufig nicht mehr zu Hause, kann eine neue Stadt kennenlernen und vor allem kann man sein Leben so gestalten wie man es möchte. Doch bei all diesen Freiheiten darf nicht vergessen werden, dass auch neue Verpflichtungen auf einen zukommen.

 

Money, Money, Money…

 

Ein wichtiges Thema sind mit Sicherheit die Finanzen: Neben den üblichen Kosten für Wohnung, Kleidung, Lebensmittel und Handy muss natürlich auch das Studentenleben finanziert werden. In den meisten Bundesländern gibt es inzwischen zwar keine Studiengebühren mehr, aber der Verwaltungsbeitrag macht auch noch eine beträchtliche Summe aus, die erst mal aufgebracht werden muss. Wer nicht auf die Unterstützung der Eltern bauen kann oder will, wird nicht um einen Nebenjob herum kommen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten: Vom fast schon klassischen Kellnern in der Bar um die Ecke, über die HiWi-Stellen an der Uni bis zu einer Werksstudententätigkeit beim global agierenden Unternehmen, hat man die Möglichkeit etwas Passendes zu finden. Schaut einfach was zu Eurem Vorlesungsplan passt und wobei Ihr den meisten Spaß habt. Wenn Ihr schon konkrete Vorstellung von Eurem späteren Beruf habt, bieten sich Tätigkeiten an, die diesen Berufswunsch unterstützen. Personalverantwortliche sehen es gerne, wenn ein Berufsanfänger schon eine gewisse Erfahrung im späteren Arbeitsfeld nachweisen kann.

 

Doch beim Thema Finanzen darf auch ein positiver Effekt nicht vergessen werden. Mit dem Studentenausweis bekommt Ihr in vielen Einrichtungen ermäßigte Dienstleistungen. Nahverkehrsticket, Theater, Museen, Fußballstadien oder Fitnessstudio – in den meisten Einrichtungen bekommt man vergünstigte Eintritte oder Mitgliedschaften. Es empfiehlt sich immer nachzufragen, ob Ihr als Studenten günstiger Zugang bekommt. Nur keine falsche Scheu zeigen, es ist immerhin Euer Geld, das Ihr sparen könnt.

 

Beim Thema Finanzen sei zum Einen auf unseren Artikel vom 26. August 2011 verwiesen. Darin erfahrt Ihr, wie Studienkosten steuerlich abgesetzt werden können und wie Ihr dabei Geld sparen könnt. Zum anderen findet Ihr auf der Homepage von  alma mater Tipps zur Studienfinanzierung.

 

Im Bürokratiedschungel

 

Wer sich mit dem bürokratischen Dschungel einer Universität auseinandersetzt, kann leicht verzweifeln. Schnell kommt das Gefühl auf, man sei Asterix und Obelix, die bei ihrer Suche nach dem Passierschein A 38 in einem römischen Verwaltungsgebäude fast verzweifelten. Der eine Verantwortliche schickt einen weiter zum nächsten, dieser wiederum hat mit dem Thema gar nichts zu tun… Verzweiflung ist  allerdings der falsche Ratgeber. Die meisten Verflechtungen zwischen den einzelnen universitären Einrichtungen haben ihren Sinn – auch wenn dies zunächst nicht erkennbar scheint. Bei Fragen, solltet Ihr nicht zögern diese zu stellen. Ihr seid neu an der Universität, woher sollt Ihr denn die genauen Abläufe auch schon kennen? Die meisten Mitarbeiter geben Euch gerne und bereitwillig Auskunft.

Nehmt auch die Hilfe von erfahreneren Kommilitonen an oder fragt bei euren Fachschaften nach. Ihr seid nicht die Ersten, die den Verwaltungsapparat noch nicht durchschaut haben und werdet auch definitiv nicht die Letzten sein. Habt ihr ihn dann aber mal doch so grob verstanden, bietet dies eine deutliche Erleichterung während des Studiums.

 

Das Studium beginnt

 

Die Unterlagen sind alle beisammen, die Finanzen geregelt und der Vorlesungsplan ist erstellt – dann kann der Alltag im Studium beginnen. Es ist wichtig, dass Ihr von Beginn an bereit seid, die nötige Zeit in Euren Studiengang zu stecken. Das heißt jetzt nicht, dass jede Vorlesung stundenlang vor- und nachbereiten werden sollte. Dennoch empfiehlt es sich, schon frühzeitig die nötigen Unterlagen der Veranstaltungen zusammenzusuchen. Die Informationen welche Leistung für welchen Schein erbracht werden muss, kann auch ein Indikator dafür sein, mit welcher Intensität Ihr Euch diesem Fach widmet. Einer Vorlesung, die mit einer Klausur und hohen Credit-Points abgeschlossen werden muss, solltet Ihr mehr Bedeutung zumessen als einem Seminar mit bloßer Anwesenheit und einer geringen Anzahl an Credit-Points. Es empfiehlt sich zudem zu Beginn, die verschiedenen Facetten des Studiengangs kennenzulernen. Aus einem breiten Angebot lässt sich dann besser selektieren in welche Richtung man das Studium vertiefen möchte.

Doch auch neben dem reinen Lernen bietet eine Universität viele Möglichkeiten. Nutzt Eure Freiräume die verschiedenen und für Euch interessanten Angebote kennenzulernen. Dies können Seminare sein, Sprachkurse, Musik oder Uni-Sport. Ich denke, dass es nur positiv sein kann, die Hochschule auch aus diesem Blickwinkel kennenzulernen. Es ist eben nicht eine reine Lehranstalt, sondern es bieten sich vielfältige andere Möglichkeiten. Nutzt die Freiräume in eurem Stundenplan, Abwechslung tut gut!

 

Neben dem Studium

 

Lernen und arbeiten ist sicher wichtig, aber genauso zählt es Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden und die (vielleicht neue) Stadt kennenzulernen. Es sei nochmal auf die Fachschaften hingewiesen, die dies deutlich vereinfachen können. Zahlreiche Studentenpartys bieten die Möglichkeit die Kommilitonen außerhalb der Hörsäle zu treffen. Aber auch die klassische Kneipentour oder die WG-Partys können die Kontakte verstärken. Ihr seht, das Studium sollte nicht nur aus der reinen Arbeit bestehen. Nehmt Euch Freizeit, lernt neue Menschen kennen und fangt an ein Netzwerk zu knüpfen (das für die Zukunft nach der Uni vielleicht auch mal ganz nützlich sein kann).

Apropos Netzwerk und Kontakte: Je größer die Anzahl an Studierenden, umso schwieriger ist es für Professoren sich einzelne Gesichter zu merken. Wollt Ihr aber nicht nur irgendeine Nummer im Studienbetrieb sein, bieten gerade HiWi-Jobs eine gute Möglichkeit der Selbstpräsentation bei den Professoren. Dies kann aus mehreren Gründen von Vorteil sein. Zum einen bleibt ihr bei den Dozenten in Erinnerung. Daraus kann man z.B.  bei Fragen zu einer wissenschaftlichen Arbeit Nutzen ziehen. Zum anderen ist dies auch im Hinblick auf die spätere berufliche Perspektive positiv. Professoren dienen häufig als Multiplikatoren für Stellenangebote von Unternehmen. Da bietet es sich an, die Kontakte des Profs zu nutzen und von dessen Netzwerk zu profitieren

 

Die oben genannten Punkte sind natürlich keineswegs vollständig. Sie sollen lediglich einen kleinen Einblick und eine gewisse Orientierungsmöglichkeit bieten. Jetzt seid Ihr gefragt: Welche Sorgen habt Ihr vor Eurem ersten Studientag? Was beschäftigt euch? Als ältere Semester: Welche Tipps habt Ihr noch für die Studienanfänger? Ich würde mich freuen, wenn wir hier eine Sammlung an hilfreichen Fragen zusammenbekommen!

 

Bis bald,

euer Marco

 

Liebe Leser des Jobmobil-Blogs,

 

als ich kürzlich im Internet surfte, ist mir bei Spiegel Online ein Artikel zum Thema Studentenvertreter aufgefallen. Darin wird festgestellt, dass immer weniger Studenten sich in Fachschaften engagieren und für sie interessieren. Laut einer Statistik sagen etwa 1/3 der Studenten an Universitäten, dass die Arbeit der Fachschaften für sie uninteressant sei.  Aber wieso ist das eigentlich der Fall?

 

Gerade Fachschaften können für Studenten eine große Erleichterung und Hilfe sein. Letztlich sind sie dazu da, um die Zeit des Studiums für die Studenten angenehmer und leichter zu gestalten. Dies fängt schon im ersten Semester an. Je nach Fachschaft gibt es schon zu diesem Zeitpunkt viele Angebote für die „Ersties“.

 

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tag an der Uni. Nach der Einführungsveranstaltung stand ich etwas planlos in der Gegend herum bis ich ein Schild erblickte, auf dem mein Studiengang geschrieben stand. Da der Mensch ja nun neugierig ist, bin ich also dorthin gegangen und schon gab es im Anschluss beim Fachschaftsfrühstück die ersten Kontakte. Alte Hasen gaben uns jungen Hüpfern die ersten Ratschläge, halfen beim Auffinden der richtigen Räumlichkeiten und beim Zusammenstellen der Veranstaltungen.

 

Gerade zu Beginn des Studiums kann die Fachschaft eine Orientierung bieten. Je nach Fachschaft reichen die Angebote von regelmäßigen Treffen, Veranstaltungen von Partys über gemeinsame Wochenendveranstaltungen bis hin zu Erstsemesterinfoveranstaltungen. Dadurch wird die Integration erleichtert. Besonders für Studenten, die in eine neue Stadt kommen und dort noch niemanden kennen, sind Fachschaften die ideale Anlaufstelle. Nirgendwo fällt es leichter Kontakte zu knüpfen.

 

Aber nicht nur auf dieser Ebene bieten Fachschaften verschiedene Möglichkeiten. Das Engagieren in einer Fachschaft ist auch für die Persönlichkeitsentwicklung förderlich. Dies zielt in verschiedene Richtungen. Die soziale Komponente wird durch die verschiedenen Hilfestellungen weiterentwickelt. Aber auch ganz praktische Bereiche, wie das Organisieren von Veranstaltungen, wird durch die Mitarbeit in einer Fachschaft. Zudem greift man als Fachschaftsmitglied (zumindest indirekt) auch in die Entwicklung der Universität ein. Fachschaften setzen sich in unterschiedlichen Gremien mit Professoren und Dekanen auseinander, um auch die studentische Perspektive nicht zu kurz kommen zu lassen.

 

Im Hinblick auf die berufliche Zukunft spielen die Fachschaften auch eine Rolle. Bei der studentischen Personalvermittlung alma mater gibt es immer häufiger Unternehmen, die im Bereich Hochschulmarketing tätig werden möchten. „Das Anschreiben von Fachschaften ist eine Möglichkeit, die Stellenangebote direkt an die Studenten zu bringen“ sagt  Tanja Öffler, Senior Account Manager bei alma mater. „Wir leiten ausgeschriebene Praktikumsplätze oder Stellenangebote an die Fachschaften weiter und bitten um Weitergabe an die Studierenden.“  Auch deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Besuch bei der eigenen Fachschaft.

 

Die Fachschaften weisen also eine ganze Reihe von Vorteilen auf. Da stellt sich die Frage weshalb sie dennoch von einer steigenden Zahl an Studenten als uninteressant wahrgenommen werden. Ich muss gestehen, auch ich bin nach meinem ersten Besuch an meinem ersten Unitag nur noch sehr selten bei meiner Fachschaft gewesen. Doch wieso eigentlich? Ich glaube bei mir hatte es ziemlich pragmatische Gründe. Ich habe meinen Wohnort nicht gewechselt, hatte viele Kontakte außerhalb der Uni. Dazu kamen Nebenjobs und das durch den Bachelor stark durchstrukturierte Studium. Gerade in den ersten Semestern war der Stundenplan voll und somit fehlte mir die Lust auf ein weiteres Engagement. Rückblickend ist das sehr schade, denn durch die Fachschaften hätte ich noch ganz andere Perspektiven kennenlernen können.

 

Mich interessiert jetzt aber auch Eure Meinung! Wie seht ihr die Thematik? Sind für Euch Fachschaften uninteressant oder gar überflüssig? Arbeitet Ihr in Fachschaften mit und engagiert Euch für andere Studenten? Oder seid Ihr durch enge Stundenpläne schon genug ausgelastet und wollt Euer Studium möglichst schnell durchziehen? Verratet es mir, ich bin gespannt!

 

Bis bald

Euer Marco

Marco-Tobias ArnoldHallo liebe Leser,

 

wie euch Katrin ja schon in ihrem letzten Eintrag mitgeteilt hat, wird sie alma mater verlassen und sich neuen Herausforderungen stellen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg, viele neue Erfahrungen und zunächst einen schönen Urlaub.

Zu Beginn möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei euch vorzustellen: Mein Name ist Marco-Tobias Arnold, ich bin 27 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Hier habe ich nach einer Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste auch mein Studium der Sozialwissenschaften absolviert, das ich im Juni mit dem Bachelor beendete. Ich bin sehr froh, dass sich für mich die Möglichkeit bietet, bei alma mater ein Volontariat im Bereich Unternehmenskommunikation und Online-Marketing zu absolvieren. Die ersten Tage haben schon verschiedene spannende Einblicke für mich bereitgehalten, die Lust auf mehr machen.

 

Als Nachfolger von Katrin versuche ich nun für euch gemeinsam mit Alma Meise relevante Infos zu Karriere, Praktika, Studium, Einstiegsgehältern und vielem mehr zu liefern. Für Anmerkungen, Kritik und Fragen stehen Alma Meise und ich natürlich jederzeit zur Verfügung. Über Kommentare zu den einzelnen Blogeinträgen freue ich mich besonders. Doch genug der Vorrede, kommen wir zum ersten Thema über das ich heute bloggen möchte.

Das Urteil des Bundesfinanzhofs

Welcher Student kennt es nicht: Man braucht dringend ein spezielles Fachbuch aus der Bibliothek, um das notwendige Referat noch fertigzumachen und stellt fest, dass es ausgeliehen ist. Darauf zu warten ist auch eine eher suboptimale Lösung, da es natürlich schon längst von anderen Kommilitonen vorgemerkt ist. In der Not kratzt man das letzte Geld zusammen und bestellt sich das Buch eben. Schließlich macht sich ein teures Fachbuch später auch im eigenen Bücherschrank ziemlich gut. Allerdings bleibt man auf den Kosten sitzen. Neben Studiengebühren, Verwaltungsgebühren und allerlei weiteren notwendigen Dingen fürs Studium können hier schon beträchtliche Kosten zusammen kommen.

Am 17.08.2011 fällte der Bundesfinanzhof ein interessantes Urteil, das für Studenten und Absolventen Relevanz hat. Im Kern geht es darum, dass Lehrlinge und Studenten die Kosten, die im Rahmen ihrer Ausbildung und des Studiums entstehen, von der Steuer absetzen können. So soll es möglich sein, dass die Kosten mit dem Gehalt in den ersten Berufsjahren verrechnet werden können. Das Urteil trägt dem Grundsatz Rechnung, dass eine Berufsausbildung heutzutage eine Voraussetzung für den späteren Beruf ist.

Welche Kosten können angerechnet werden?

Zunächst ist zu sagen, dass das Bundesfinanzministerium noch dabei ist, genaue Richtlinien zu entwickeln, in deren Rahmen sich die Absetzbarkeit bewegen soll. Laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble soll auf sogenannte Nichtanwendungserlasse verzichtet werden. Ein Nichtanwendungserlass würde bedeuten, dass die Finanzämter sich nicht auf die Urteile stützen dürften, um weitere Bürger zu entlasten.

Nun aber zu konkreten Beispielen für Kosten, die geltend gemacht werden können. Prinzipiell kann man hier alles angeben was für das Studium an Ausgaben angefallen ist. Dies fängt bei den Studiengebühren an und setzt sich fort über Fachbücher, Computer, Büroartikel und der Herstellung von Abschlussarbeiten bis zu den Fahrten von der Wohnung bis zur Universität. Ganz wichtig ist allerdings, dass man Belege hat, die diese Kosten ausweisen.

Was muss man als Student nun tun?

Aktuell Studierende sollten die Quittungen und Belege sammeln und aufbewahren, Alumni sollten die alten Rechnungen wieder rauskramen und zusammensuchen. Des Weiteren sollte man sich nun schon die Mühe machen 4 Steuererklärungen rückwirkend bis ins Jahr 2007 abzugeben. Wenn man dies nicht bis zum 31.12. tut, kann einem ein Jahr verloren gehen.

Wichtig ist, dass man die Ausgaben als Werbungskosten angibt und nicht als Sonderausgaben.

Allerdings hat dieses Urteil auch seine Grenzen, so muss der Berufsanfänger beispielsweise nachweisen, dass sein Studium zielgerichtet auf diesen Beruf ausgerichtet war. Nach Ansicht von Experten dürfte es auch scheinbar nur ein kleiner Teil der Studenten sein, die profitieren.

Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder ruhig versuchen sollte seine Steuerlast zu mindern, schließlich hat man ja nichts zu verlieren.  Das Urteil weist auf jeden Fall eine studentenfreundliche Praxis auf. Wenn Sie sich mit den Steuerfragen nicht so gut auskennen, empfiehlt es sich einen Lohnsteuerhilfeverein aufzusuchen. Diese bieten zumeist kostengünstige Beratung was gerade für Studenten sicher eine ideale Möglichkeit ist. Dort kann man dann auch mal einen Ausblick wagen, wie denn das Jahreseinkommen mit geminderter Steuerlast aussehen kann. Was ihr im ersten Job verdienten könnt, erfahrt ihr in unserer jährlichen alma mater Gehaltsstudie. Diese kann nach einer kostenlosen Registrierung auf unserer Homepage runtergeladen werden und beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um das Thema Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger.

Ich drücke die Daumen, dass ihr erfolgreich seid und möglichst viele Kosten anrechnen lassen könnt.

Bis bald

Euer Marco

 
Für den finalen Tourtag hieß es „Raus aus dem großen Berlin und rein ins beschauliche Brandenburg!“. Der Unterschied war nicht zu übersehen. Anstatt Rush-Hour und Menschenmengen auf der Straße des 17. Juni, hatten wir heute einen Kinderspielplatz und die Mensa direkt vor uns. Wie der Hausmeister uns erklärte, legt die FH Brandenburg viel Wert auf das Thema “Studieren mit Kind”. Daher wahrscheinlich auch der überaus große Spielplatz.

 

 
Überhaupt schien hier alles ein wenig entspannter abzulaufen. Der Hausmeister war durch ein T-Shirt mit der Aufschrift: “Hausmeister” gekennzeichnet. ;) Und die Professoren schienen alle ihre Studenten beim Namen zu kennen. Ob das wohl an der TU Berlin auch der Fall ist? Ich denke nicht!

 
Diese Beschaulichkeit war am Jobmobil auch zu spüren. Die Brandenburger Studenten zeigten sich offen und sehr interessiert. Dementsprechend konnten die Studenten tolle Gespräche mit den Personalern von der DIS AG, Lidl und ICANS führen. Leider war die Anzahl der Studenten vor Ort begrenzt. Dementsprechend mussten wir die eine oder andere Wartezeit bis zu den Pausen überbrücken.

 

 
An der Rennbahn hatten wir wieder jede Menge Bestzeitenjäger. Nur war die Bahn heute wesentlich schwieriger zu befahren als gestern. Das lag wohl an den zahlreichen Regenschauern in Berlin! Tobias setzte sich letztendlich gegen seine Kommilitonen durch und gewann der Pokal mit einer Zeit von 1:08,750 Minuten. Gute Leistung!

 

 
Und so ging der auch der letzte Pokal an seinen verdienten Sieger.

 
Wer jetzt denkt, das war unser letzter Blogartikel, der liegt falsch! In der nächsten Zeit bekommt ihr von uns eine Zusammenfassung alle Highlights der gesamten Jobmobil-Tour 2011 und Interviews mit den Personalverantwortlichen unserer Partnerunternehmen. Und nicht zu vergessen ist noch ein weiteres Thema: das Slotfire-Gewinnspiel! Wie versprochen werden hier auf dem Blog bald die besten Teilnehmer prämiert und hier bekanntgegeben.

 
Bis dann!

 
Euer Jobmobil-Team

 

 
8. Juni 2011, 17.30 – 18.30 Uhr:
Berufseinstieg & Finanzen – Worauf muss ich achten?

 
Webinar-Smiley „Was kommt auf den Berufseinsteiger in finanziellen Dingen zu?“ Warum ist Beratung wichtig? Ab wann sollte ich mich um meine Rente kümmern?“ Im Studium lernt man selten, worauf man außerhalb des Berufs beim Einstieg achten sollte. Im Webinar „Berufseinstieg und Finanzen: Worauf muss ich achten?“ erfahren Sie von Rolf König, wie Sie sicher in das Berufsleben starten und worauf Sie bei der Wahl der Anbieter achten müssen.

 
Alle Webinare von alma mater sind kostenlos und eine Registrierung ist nicht notwendig!

 
Klicken Sie hier, um zum Webinar zu gelangen!

 
Der Webinar-Raum ist ab 17.20 Uhr geöffnet – einfach als Gast mit einem Pseudonym anmelden!